Ein Sideboard oder offenes Regal ist oft der erste Ort, an dem sich Deko ansammelt – Fotos, Kerzen, Souvenirs, alles auf einmal. Das Ergebnis wirkt selten ruhig. Dabei braucht es gar nicht viel, um aus einer vollgestellten Fläche einen bewusst gestalteten Blickfang zu machen. Hier sind fünf Tipps, die wirklich etwas verändern.
1. Ein Statement-Objekt statt vieler kleiner Teile
Der häufigste Fehler beim Dekorieren: zu viele kleine Objekte nebeneinander, die sich gegenseitig die Aufmerksamkeit nehmen. Ein einzelnes, bewusst ausgewähltes Stück wirkt oft stärker als fünf beliebige. Eine Skulptur aus Porzellan mit reduzierter Form und glatter Oberfläche eignet sich genau dafür – sie zieht den Blick auf sich, ohne laut zu wirken.
2. Luft lassen statt vollstellen
Zwischen den Objekten sollte Platz bleiben. Freie Fläche ist kein leerer Raum, sondern ein Gestaltungsmittel – sie lässt die einzelnen Stücke atmen und wirkt hochwertiger als eine dicht befüllte Ablage.
3. Unterschiedliche Höhen kombinieren
Ein Sideboard wirkt interessanter, wenn nicht alle Objekte auf gleicher Höhe stehen. Eine höhere Skulptur neben einer flachen Ablage schafft visuelle Tiefe, statt dass alles auf einer Linie steht.
4. Funktion und Deko verbinden
Nicht jedes Objekt muss rein dekorativ sein. Eine Holz-Ablage sieht nicht nur gut aus, sondern schafft gleichzeitig einen festen Platz für Schlüssel oder Schmuck – Deko, die einen Zweck erfüllt, wirkt nie beliebig. Mehr Ideen für den Eingangsbereich gibt's in unserem Beitrag über einen ordentlichen Flur.
5. Eine ruhige Materialwelt beibehalten
Wer Keramik, Holz und Metall wild mischt, riskiert ein unruhiges Bild. Bleibt lieber bei zwei, maximal drei Materialien pro Fläche – zum Beispiel Porzellan und Holz – für ein stimmiges Gesamtbild, ganz im Sinne des skandinavischen Wohndesigns.
Fazit
Ein Sideboard muss nicht vollgestellt sein, um einladend zu wirken – oft ist das Gegenteil der Fall. Ein bewusst gewähltes Statement-Stück, etwas Luft und eine ruhige Materialwelt reichen meist aus. Wer generell aufräumen und entrümpeln möchte, findet weitere Tipps in unserem Beitrag über minimalistisches Wohnen.